quantenheilung
21. Dezember 2012

quantenheilung
Die Maya und der 21.12.2012
"Ich habe keine Freude daran, wenn ein Mensch wegen seiner Vergehen sterben muss. Das sage ich, der HERR, der mächtige Gott. Also kehrt um, damit ihr am Leben bleibt!" (Hesekiel 18,32)
ufos und ausserirdische


Der 21.12.2012




Mittlerweile wissen wir, dass am 21.12.2012 gar nichts passiert ist - weder der Weltuntergang, noch der Beginn einer spirituellen Transformation.
Zu Recherche-Zwecken bleibt der folgende Artikel aber online.





Es gibt verschiedene Voraussagen darüber, was am Freitag, dem 21. Dezember 2012 geschehen soll. Manche Zeitgenossen erwarten für diesen Tag den Weltuntergang. So soll der Vulkan unter dem amerikanischen Yellowstone-Nationalpark ausbrechen. Andere meinen, dass der von den Sumerern entdeckte Planet Nibiru auf die Erde fällt. Oder wird es dazu kommen, dass im Zentrum der Milchstraße ein erhöhtes Auftreten von Gammastrahlen festzustellen sein wird? Kehrt sich gar das Magnetfeld der Erde um?

Grund für all diese Prognosen: Der Maya-Kalender, der angeblich am 21.12. 2012 endet. Auf vielen Internetseiten steht es so und viele Menschen glauben es daher. Doch was steckt wirklich hinter der Prophezeiung der Maya? Endet ihr Kalender wirklich an diesem Tag? Haben die Maya wirklich den Weltuntergang voraus gesagt?

Das Magazin „National Geographic“ (Ausgabe Feb. 2012, ab S. 82) hat sich diesen Fragen gewidmet. Im Folgenden daher eine Zusammenfassung dieses wirklich interessanten und aufschlussreichen Berichts:

21.12.2012

Für den Artikel haben die Verfasser den renommierten Maya-Forscher Nikolai Grube von der Universität Bonn zu Rate gezogen. Grube ist ein anerkannter Experte darin, Sinn, Syntax und Mythologie des Maya-Kalenders zu deuten. Die Hälfte des Jahres hält sich Grube im Urwaldgebiet an der Grenze von Mexiko zu Guatemala auf. Seit 2006 gräbt er dort die Maya-Stadt Uxul aus. Er gibt interessante Einblicke darin, was die Maya wirklich gemeint und vorausgesagt haben.

Tatsächlich ist es so, dass die Inschrifttafel eines königlichen Sarkophags in der alten Maya-Stadt Tortuguero auf ein Ereignis im Jahr 2012 hinweist. Am 21.12. 2012 endet auch ein bedeutender Zyklus im Maya-Kalender. Die Maya sind als antike Hochkultur anerkannt, ihr Kalendersystem ist unbestritten sehr ausgeklügelt. Im Verständnis der Maya war der 11. August 3114 v.Chr. der Tag 1 der gegenwärtigen Welt. Vor diesem Tag hätte es nach Auffassung der Maya bereits unendlich viele Welten gegeben. Den Nullpunkt der Zeit datieren die Maya Grube zufolge vor Oktillionen Jahren. Also vor mindestens 1048 Jahren. Nach heutigem Stand der Wissenschaft also Milliarden Jahre vor dem Urknall.


Im Jahr 3114 wurde der Überlieferung zufolge nach einer Sintflut die heutige Welt erschaffen: Durch Ordnung der Götter des Kosmos und durch den Sieg über den Gott der Unterwelt. Das klingt recht esoterisch und in dem Beitrag heisst es daher auch: „Mehr als alles andere hatte diese Kultur eine esoterische Weltsicht“ (S. 100).

Die Weltsicht der Maya bestand darin, dass es mehrere Welten und mehrere Schöpfungen gegeben habe. Für die Maya ist die Schöpfung ein bis heute andauernder Prozess aus Zerstörung und Neubeginn. Sie haben die Zeit in immer größeren Zyklen weitergezählt. Es gibt Zeitangaben, die sich auf die Jahre 8000 und 12000 n.Chr. beziehen. Wodurch auch widerlegt ist, dass der Mayakalender am 21.12. 2012 endet.

Die Mathematik und Astronomie der Maya beruhte auf der sogenannten langen Zählung sowie auf den Zahlen 20 und 360. Das Sonnenjahr haab umfasste 360 Tage. Alle Tage wurden in zyklischen Einheiten gezählt und die Zyklen jeweils mit dem Faktor 20 multipliziert. 360 Tage sind ein tun, 7200 Tage sind ein katun und 144.000 Tage ein baktun. Gegenwärtig befindet sich die Menschheit, dieser Mythologie zufolge im 13. baktun. Und das ist auch der Grund für den gegenwärtigen Maya-Boom: Denn dieser baktun Zyklus endet am 21. Dezember 2012.

Esoteriker erwarten dann eine spirituelle Zeitenwende, eine  Transformation des Bewusstseins. Dabei gibt es gar nicht den einen Mayakalender. Dieser Kalender beruht auf mehreren Systemen, die ineinander greifen und in Beziehung zueinander stehen. Doch für den 21.12.2012 gibt es keinerlei besondere Sternenkonstellationen. Hierzu besuchten die Redakteure des Magazins die Sternwarte des Instituts für Astrophysik der Ludwig-Maximilan-Universität München. Dort werden die Planetenbahnen berechnet. Für das ominöse Datum wird es weder zu planetaren Linien noch zu besonderen Planetenkonstellationen kommen. Professor Harald Lesch wird folgendermaßen zitiert: „Diese Idee vom Weltuntergang ist eine Ideologie, eine Religion. Das zyklische Denken taucht ja in vielen Kulturen auf, weil damit Hoffnungen verbunden sind, dass es wieder einen Neubeginn gibt.“

Um nicht nur der Astronomie, sondern auch der Astrologie gerecht zu werden, besuchten die Verfasser auch den in München bekannten Astrologen Erich Bauer. Er simulierte die Sternenkonstellationen des 21. Dezember am Computer. Er ist sich sicher: „Da passiert gar nichts.“ Zwar gibt es eine astronomische Tafel der Maya, die möglicherweise aussagt, dass die Welt durch eine Flut untergehen könnte. Aber eben nicht im Jahr 2012. Das Datum, welches auf der Tafel genannt wird ist der Tag 4 Eb, ein Tag, der sich im Mayakalender alle 260 Tage wiederholt. Und in der Maya-Stadt Yucatan waren sintflutartige Regenfälle schon immer an der Tagesordnung.

Forscher Grube sagt unmissverständlich, dass sich aus dem Kalenderblatt definitiv nicht die Prophezeiung einer Katastrophe ableiten lässt. Zwar hatten die Maya eine Endzeitvorstellung, aber sie wussten nicht, wann die Welt endet. Grube dazu: „Es gibt keine einzige Verbindung einer Weltuntergangsvorstellung mit einem konkreten Zeitpunkt. Kein Maya hätte je mit dem Untergang der Welt am 21.12.2012 gerechnet. Im Maya-Kalender gibt es keinerlei inhaltlichen Aussagen darüber, was in der Zukunft wann passieren wird.“


Die Maya wussten, dass es den 22.12.2012 geben wird, also den „Tag danach“. Dies geht u.a. aus Inschriften hervor. Der Maya-Kalender endet also keineswegs am 21.12.2012. Am 22.12.2012 beginnt in der Vorstellung der Maya lediglich ein neuer Zyklus. Grube vergleicht es mit unserem Übergang vom Jahr 1999 zum Jahr 2000. Einfach ein kalendarischer Übergang, ohne jede weitere Bedeutung.

Der Maya-Forscher David Stuart sagt: „Jene, die eine Weltuntergangsprophezeiung auf die Maya stützen, haben keine Ahnung, worüber sie sprechen.“

Weder ein Weltuntergang, noch eine spirituelle Transformation sind erkennbar. Wir erinnern uns: Tatsächlich übte auch der Übergang vom Jahr 1999 zum Jahr 2000 eine besondere Faszination auf uns aus. Nüchtern betrachtet war es aber nur ein normaler Tag, dem ein anderer normaler Tag folgte. So wird es auch am 21.12. 2012 sein.









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