|
|
![]() |
|
Naturheilverfahren
|
||||
|
|
Naturheilverfahren aus christlicher SichtAutor: Patric Warten, Heilpraktiker und Physiotherapeut www.heilpraktiker-oberstenfeld.de Ihr Eckart Haase Die Esoterik geht davon aus, dass im Menschen spirituelle verborgene (okkulte) Kräfte sind, die über verschiede Praktiken wie Yoga oder Meditation entfaltet werden sollen. Weiter geht die Esoterik davon aus, dass auch spirituelle, kosmische Kräfte und Energien von außen auf den Menschen einwirken wollen. Die Esoterik bedient sich vieler Methoden um spirituelle Erfahrungen und Erkenntnisse zu erlangen. Dafür wird ein breites Spektrum an verschiedenartigen Lehren und Praktiken angewandt. Das Ziel der Esoterik ist die Vollkommenheit (Der Mensch will wie Gott oder Gott selbst sein). Das begegnet uns auch gleich zu Anfang in der Bibel (1.Mose 3). Die ersten Menschen (Adam und Eva) wollten auch wie Gott sein, weil sie sich von der Schlange (Teufel) dazu verführen ließen. Die Folge war, dass sie sich gegen Gottes Anweisungen stellten und nun dadurch die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott verloren haben. Auch in der Naturheilkunde ist viel esoterisches Gedankengut zu finden. So soll Krankheit Ausdruck von Unvollkommenheit, von mangelnder Entwicklungsbereitschaft des Betroffenen sein. Spirituelle Kräfte, so behauptet die Esoterik, können nicht entfaltet werden und suchen ihren Ausweg in der Krankheit (Krankheit als Weg). Naturheilbehandlungen sollen die Kanäle des Erkrankten, für Botschaften seines spirituellen selbst öffnen und somit Selbstheilungskräfte aktivieren. Auch geht die Esoterik nicht nur einen Weg der nach innen gerichtet ist, sondern einen transzendenten (spirituell nach außen gerichtet) Weg. Sie sucht sich Hilfe in verborgenen (okkulten), kosmischen spirituellen Kräften und Energien die über verschiedene Naturheilbehandlungen aktiviert werden sollen. Wir Christen sehen darin eine Gefahr. Uns ist der Glaube an Gott sehr wichtig. Gott hat sich den Menschen durch viele Propheten, durch die Bibel und durch Jesus Christus selbst offenbart. Jesus, der Sohn Gottes, hat uns Menschen gezeigt wie unser Leben gelingen und wie die zerbrochene Beziehung (durch den Sündenfall von Adam und Eva) zu Gott wieder hergestellt werden kann. Jesus Christus, der Sohn Gottes selbst ist der Weg zu Gott. Er sagt von sich, dass er selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und Niemand ohne ihn zu Gott kommen kann (Johannes 14,6). Der Teufel will nicht, dass die Menschen zu Gott finden und sich durch den Sühnetod von Jesus Christus mit Gott versöhnen lassen. Er bietet uns viele Möglichkeiten an um uns vom lebendigen Glauben abzuhalten. Die Esoterik, die so vollkommen, christlich und gut erscheint gehört auch dazu. Im 2ten Korintherbrief schreibt Paulus von Menschen die sehr christlich erscheinen aber doch keine Christen sind, weil der Teufel selbst sich als Engel des Lichts verstellt (2.Korinther 11,14) Menschen die durch ihre Krankheit fragend nach Sinn und Ziel des Lebens geworden sind, Menschen die einen Ausweg aus der unpersönlichen Apparatemedizin und den Medikamenten mit vielen Nebenwirkungen suchen, werden von der Esoterik mit ihren anscheinend sanften, ganzheitlichen und nebenwirkungsfreien Naturheilverfahren vereinnahmt. Bei näherer Betrachtung durch den kritischen Fachmann entpuppt sich manches sanfte, ganzheitliche Naturheilverfahren als esoterisches Geistheilverfahren, welches zum Ziel hat, Menschen die auf der Suche sind auf einen falschen Heilsweg zu führen und damit von Gott zu entfernen. - Alle Behandlungen deren Wirkungsweg auf die Aktivierung innerer oder äußerer kosmischer, spiritueller Kräfte abzielen müssen grundsätzlich abgelehnt werden. - Alle Verfahren oder Praktiken die einen spirituellen Wirkungsweg oder Ansatz haben sind abzulehnen. - Alle Verfahren oder Praktiken die den christlichen Glauben ablehnen oder verwässern sind abzulehnen. - Alle Verfahren oder Praktiken die einen magischen, mystischen, geheimnisvollen Anstrich haben sind abzulehnen. - Alle Verfahren oder Praktiken bei denen Sie sich unwohl oder unter Druck gesetzt fühlen sind abzulehnen. - Manche Naturheilverfahren sind aus christlicher Sicht in Ordnung, werden aber vom jeweiligen Behandler spiritualisiert und mit esoterischem Gedankengut versehen. So ist z.B. die Fußreflexzonenmassage in Ordnung, kann aber, wenn der Behandler den Wirkungsweg in der Zuführung von kosmischer Energie sieht und der Patient glaubt dies, nicht mehr in Ordnung sein. - Ein Naturheilverfahren, das eine fernöstliche oder esoterische Philosophie hat muss nicht unbedingt immer gleich schlecht sein. So ist die Akupunktur meiner Meinung nach aus christlicher Sicht in Ordnung, obwohl sie einer fernöstlichen Philosophie entspringt. Die Naturwissenschaft hat mittlerweile herausgefunden wie die Akupunktur wirkt und dieser ganze Hokuspokus mit der Lebensenergie Chi ist für mich vom Tisch (mehr dazu unter Meridiantherapie Akupunktur). Bewertet man ein Naturheilverfahren alleine anhand seiner zugrunde liegender Weltanschauung, müsste man als Christ die Schulmedizin mit ihrer Gott verneinenden Philosophie, die auf den Lehren der Naturwissenschaft (Der Mensch stammt vom Affen ab Evolution, die meisten Naturwissenschaftler lehnen Gott ab) aufbaut, auch ablehnen. - Gutes und Hokuspokus liegen bei manchen Therapieverfahren sehr eng beieinander, die Übergänge sind zum Teil sehr fließend und manchmal nur noch schwer zu trennen. Das ist eine Masche des Teufels, die auch in anderen Bereichen immer wieder erkennbar wird. Wahrheit wird mit Lüge vermischt. Das griechische Wort für Teufel heißt diabolos und bedeutet soviel wie Durcheinanderwerfer. Esoteriker, Wahrsager, Zeichendeuter und Hellseher können auch Wahrheiten erkennen, ja selbst Wunder tun (5.Mose 13,2-4). Sie beziehen aber ihre Information und Kraft nicht von Gott und stehen somit außerhalb des Heilsbereichs Gottes. Gott verbietet ausdrücklich solche Praktiken (5.Mose 18,10-14), weil wir uns damit von Gottes Liebe und Fürsorge entfernen und uns ohne es zu wissen dem Teufel nähern, der sich als „Engel des Lichts“ tarnt (2.Korinther 11,14). - Naturheilverfahren, die noch nicht wissenschaftlich erklärt werden können, müssen deshalb noch nicht gleich okkult belastet sein. Siehe unter Meridiantherapien
Siehe unter Meridiantherapien
Die Aura soll nach esoterischer Ansicht eine farbige Ausstrahlung verschiedener Lebewesen und Menschen sein. Manche esoterischen Heiler wollen diese Aura sehen und anhand der Aura Krankheiten und seelische Konflikte erkennen können (Aura-Lesen, Aura-Reading). „Auraleser“ sehen ihr Leben aus einer „höheren Perspektive“ und wollen in dem Betrachtenden auch das „höhere Selbst“ erkennen. Mit der Auramassage soll die Aura abgetastet und auf Störungen (Energielöcher, Blockaden) untersucht werden. Gleichzeitig ist die Auramassage eine Therapie, mit deren Hilfe die gefundenen Störungen behandelt werden sollen. Dabei bewegen sich die Hände des Behandlers einige Zentimeter über der Körperoberfläche des zu Behandelnden und berühren seinen Körper nicht. Bewertung aus christlicher Sicht Bei der Auramassage soll Energie von außen zugeführt, damit sollen Energielöcher und Energieblockaden behoben werden. Diese Behandlung muss aus christlicher Sicht abgelehnt werden, da hier fremde okkulte Kräfte am Werk sind. Der Patient öffnet sich auf diesem Weg okkulten Mächten. Das Aura-Lesen ist Manipulation und gibt dem Patienten falsche Informationen über sich selbst und muss deshalb auch abgelehnt werden.
Diese Therapie wurde von dem Arzt E. Bach (1886-1936) begründet. Bach beschäftigte sich viel mit der Homöopathie und psychischen Komponenten von Erkrankungen. Krankheit ist für Bach ein Werkzeug, dessen sich die Seele bedient, um auf eigene Fehler hinzuweisen. Der Erkrankte soll durch die Krankheit auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückkehren. Bach behandelt nicht die Krankheit selbst, sondern den seiner Meinung nach ursächlichen Gemütszustand. Kommt die Seele ins Gleichgewicht, so verschwindet nach der Meinung Bachs auch die Krankheit. Bach entwickelte 38 Blütenmittel die 38 verschiedene Seelenzustände therapieren sollen. Dabei geht es nicht um spezielle pharmakologische Wirkstoffe in den Blütenmitteln, sondern der Wirkungsweg soll über kosmische Kräfte gehen die in diesen Mitteln enthalten sein sollen. Diese Kräfte sollen die seelischen Kanäle für die Botschaften des spirituellen Selbst öffnen. Bewertung aus christlicher Sicht Dass Erkrankungen psychische Komponenten haben können stimmt. Es stimmt auch, dass die Ursachen von Erkrankungen manchmal auch eingefahrene, bequeme Lebensweisen sind und manche Menschen wenig bereit sind ihr Leben zu verändern. Es stimmt aber nicht, dass die Bachblütenmittel kosmische Kräfte enthalten und dadurch den Seelenzustand eines Menschen ändern können. Es sei denn, Sie glauben daran. Und wenn Sie daran glauben und diese Methode praktizieren, geben Sie damit okkulten spirituellen Kräften die Möglichkeit in Ihr Leben einzutreten. Wer die Bachblütentherapie in der Annahme verwendet hat, es sei ein reines pflanzliches Heilmittel, das seine Wirkkraft aus dem pharmakologischen Inhaltsstoff bezieht, hat nichts zu befürchten. Da aber die Bachblütenmittel keine nachweisbaren pharmakologischen Inhaltsstoffe haben und ihre Wirkung alleine auf kosmische Kräfte zurückführt, sollten Sie ab jetzt diese Methode meiden.
Der Arzt Franz Morell entwickelte in den 70er Jahren diese Therapie- und Diagnostikmethode zusammen mit dem Ingenieur Erich Rasche. Bewertung aus christlicher Sicht Schwingungen im menschlichen Körper sind bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen worden.
Die Breuß-Massage (nach dem Österreicher Rudolf Breuß) ist eine energetische Massagemethode, die mit Johanniskrautöl durchgeführt wird. Sie soll körperliche und seelische Blockaden lösen. Sie versteht sich als sanfte Methode bei der gestaute Energien wieder in Fluss gebracht werden sollen. Sie wird öfters mit der Methode nach Dorn (Erklärung siehe weiter unten) kombiniert, wird aber auch als selbstständige Methode angewandt. Die Behandler sollen sich bei der Behandlung ganz auf den Patienten einlassen und dabei positiv denken. Bewertung aus christlicher Sicht Die Methode begibt sich sehr sanft und schleichend auf spirituelles Terrain. Energien und „positive“ Kräfte sollen dem Patienten zugeführt werden. Diese Kräfte und Energien haben aber mit Gott nichts zu tun. Die Methode muss aus christlicher abgelehnt werden.
Chakren werden im Hinduismus, Yoga, im Buddhismus, in der traditionellen Medizin (TCM) und in der Esoterik als Energiezentren bezeichnet. Sieben Hauptenergiezentren soll es im Menschen geben, die entlang der Wirbelsäule und der Mittellinie des Menschen angeordnet sind. Daneben soll es noch viele weitere Energiezentren geben. Die Chakren sollen über Kanäle miteinander verbunden sein. Sie werden verschiedenen Lebensprinzipien zugeordnet, z.B. der Sexualität, der Spiritualität, dem Bewusstsein usw.. Chakra-Healing ist eine mentale Therapiemethode, bei der gestörte Energieverläufe (Blockaden), die zu verschiedenen Erkrankungen führen sollen, gelöst werden sollen. Bewertung aus christlicher Sicht Diese Energiezentren im Körper gibt es nicht. Es sei denn, Sie glauben daran und geben ihnen damit Macht. Chakrenarbeit ist ein Weg der Selbsterlösung, bei der man sich selbst Kraft geben oder von anderen geben lassen will. Wir Christen glauben, dass unsere Lebenskraft von Gott kommt und bitten ihn auch immer wieder um Kraft. In der Bibel steht in Jesaja 40,31: “……. die auf den Herrn (Gott) harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“
Die Dorntherapie wurde von Dieter Dorn, einem Sägewerksbesitzer begründet. Er hatte 1937 einen Hexenschuss und lies sich von einem benachbarten Bauern behandeln. Zum Arzt ging er nicht. Nach einer kurzen Behandlung, mit wenigen Handgriffen ausgeführt, ging es ihm gleich besser. Das beeindruckte Herrn Dorn. In seiner Begeisterung über diesen Erfolg machte er sich seine eigenen Gedanken über den schnellen Behandlungserfolg. Kurze zeit später starb der alte Bauer und Dieter Dorn machte aufgrund der wenigen Aussagen seines Helfers seine ersten Erfahrungen. Er begann Behandlungen selbst auszuprobieren, zuerst bei seiner Ehefrau, die unter Kopfschmerzen litt, dann bei einer Nachbarin mit Ischiasbeschwerden. Er entwickelte nach und nach ein Therapieverfahren, dass er nach seinem Namen benannte. Eine neue Methode war geboren. Die Dorntherapie versteht sich als sanfte Wirbel- und Gelenktherapie, die mit den Händen ausgeführt wird. Sie geht davon aus, dass viele Erkrankungen und Funktionsstörungen des menschlichen Organismus von der Wirbelsäule oder den Extremitätengelenken aus gehen. Die Gelenke sind nach dieser Ansicht verrenkt und müssen wieder in die richtige Position gebracht werden. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass viele Menschen aufgrund verrenkter Sprung-, Knie- oder Hüftgelenke einen Beckenschiefstand haben und es somit zu verschiedenen Wirbelsäulenbeschwerden kommen kann. Die Dorntherapie wird gelegentlich mit der Breuß-Massage (Erklärung siehe weiter oben) kombiniert. Bewertung aus christlicher Sicht Die Dorntherapie ist aus christlicher Sicht in Ordnung. Rein fachlich ist aber die Methode nicht ganz stimmig. Dorntherapeuten gehen davon aus, dass ständig irgendwelche Gelenke verrenken und dies der Grund für viele Beschwerden ist. Gelenke können aber nur unter größten Krafteinwirkungen (Unfälle) verrenken, das ist unter normalen Alltagsbedingungen nicht möglich. Auch diagnostizieren Donrtherapeuten ständig Beckenschiefstände, die wiederum für alle Wirbelsäulenbeschwerden ursächlich sein sollen. Beckenschiefstände kommen aber längst nicht so häufig vor wie es Dorntherapeuten zu diagnostizieren meinen. Die Dornmethode ist eine Laienmethode und das merkt man auch, da einiges nicht stimmig ist. Energiemedizin - Informationsmedizin
Bei der Eigenbluttherapie werden dem Patienten 0,5 bis 5 Milliliter Blut aus der Vene entnommen. Danach wird das Blut entweder mit homöopathischen Medikamenten oder anderen Mitteln behandelt oder mit UV-Licht bestrahlt. Danach wird das Blut wieder in den Muskel oder in die Haut eingespritzt. Die Therapie soll zu einer vegetativen Umstimmung des Nervensystems führen und somit sollen der Stoffwechsel und das Immunsystem positiv beeinflusst werden. Auch gehen manche Anwender davon aus, dass es durch die Eigenbluttherapie zu einer Entgiftung des Organismus kommt. Bewertung aus christlicher Sicht Die Eigenbluttherapie ist aus christlicher Sicht in Ordnung. Es fehlt allerdings der wissenschaftliche Wirkungsnachweis. Das ist heilen mit Nichts. Sie fragen sich vielleicht warum hilft dann die Methode, die doch nicht helfen kann, dem einen oder anderen Menschen der sie praktiziert hat. Darauf will ich Ihnen ganz am Ende meines Artikels unter der Überschrift „Heilen mit Nichts Warum helfen nutzlose Therapien?“ Antwort geben.
Die Farbtherapie hat eine lange Tradition und wurde schon in der Antike von ägyptischen Priestern als magisches Heilmittel eingesetzt. Es wurde auch schon früh, in verschiedenen Kulturen, den Farben bestimmte Krankheiten oder Organe zugeordnet und die Erkrankten mit farbigem Licht bestrahlt. Verschiedene Farben sollen Organe positiv beeinflussen oder Krankheiten heilen. Einen wissenschaftlichen Beweis gibt es für diese Theorie bisher nicht. Farben können zwar die Stimmung der Menschen beeinflussen, das ist aber von der kulturellen Herkunft, dem Geschlecht, der momentanen Gefühlslage, der sozialen Herkunft und der sozialen Stellung abhängig. Generelle Gesetzmäßigkeiten über die Wirkungen der Farben auf die Gefühlslage wurden bisher nicht festgestellt. Bewertung aus christlicher Sicht Die Farbtherapie ist aus christlicher Sicht in Ordnung, wirkt aber nicht wirklich heilend. Es ist eher eine Wellnessmethode, bei der man sich entspannen kann und ein Wohlfühleffekt eintritt. Über den Wohlfühleffekt entsteht der Eindruck, dass die Behandlung geholfen hat. Gefährlich wird die Methode, wenn man daran glaubt, dass die Farbtherapie die Aura oder irgendwelche Energiezentren beeinflusst. Dann sollten Sie die Finger davon lassen.
Die Wurzeln der Reflexzonentherapie am Fuß liegen in den USA und nicht wie viele glauben in China. Verschiedene Indianerstämme in Nord- und Mittelamerika behandelten ihre Kranken an den Füßen. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts dokumentierte und systematisierte der amerikanische Arzt William Fitzgerald die überlieferten Fußpunkte und überprüfte sie, mit einer interessierten Ärztegruppe, auf deren Wirkung. Er gilt als Begründer der so genannten „Zone Therapie“. Eunice Ingham, eine amerikanische Masseurin interessierte sich in den dreißiger Jahren für die „Zone Therapie“ und probierte diese selbst in ihrer Praxis aus. Sie ergänzte die Methode durch ihre eigenen praktischen Erfahrungen und entwickelte eine spezielle Behandlungsmethode, die sie „The Ingham Method of Compression Massage“ nannte. Die deutsche Masseurin Hanne Marquard kam in den fünfziger Jahren mit der Fußreflexzonenmassage nach Frau Ingham in Kontakt und probierte diese Methode in der täglichen Praxis aus. Durch die vielen Behandlungserfolge war sie bald von der Methode überzeugt. Seit 1967 unterrichtet sie diese Methode und gibt Kurse für interessierte Therapeuten. In den Füßen soll der Mensch mit seinen Organen und Systemen nochmals im verkleinerten Maßstab komplett enthalten sein. Seine Organe und Systeme sind als Reflexzonen am Fuß präsentiert und werden mit einer speziellen Druckmassage behandelt. Es werden dabei reflektorische Wirkungen auf die Organe des Menschen (z.B. Knochen, Gelenke, Nerven, innere Organe usw.) erzielt. Die Heil- und Regenerationskraft des Organismus, der „innere Arzt“ soll dadurch angeregt und Selbstheilungskräfte sollen aktiviert werden. Bewertung aus christlicher Sicht Die Fußreflexzonenmassage ist in Ordnung, es sei denn, es werden irgendwelche kosmische Kräfte hineininterpretiert.
Der Glaube an die heilende Kraft von Zaubersprüchen, magischen - esoterischen Handlungen, Kraftorte, Amulette und andere Gegenstände sowie Schamanen- und Hexenheilungen, waren zu allen Zeiten in allen Kulturen vertreten. Mit dem Aufkommen der New-Age-Bewegung und der Entwicklung neuer esoterischer Strömungen in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, wurde auch die Geistheilung wieder modern. Geistheiler glauben über göttliche Kräfte oder Energien zu verfügen, die sie über Händeauflegen oder Fernheilung ihrem Klienten zukommen lassen um so eine Heilung bei dem betroffenen in Gang zu setzen. Für Geistheiler ist Krankheit ein Ausdruck von Unvollkommenheit und mangelnder Entwicklungsbereitschaft des Betroffenen. Geistheilung soll die geistlichen Kanäle des Erkrankten für spirituelle Botschaften öffnen und somit Selbstheilungskräfte aktivieren. Bewertung aus christlicher Sicht Lassen Sie die Hände weg davon. Das ist Magie. Mithilfe der Magie werden mittels okkulter spiritueller Kräfte Menschen beeinflusst und manipuliert. Der Teufel verkleidet sich als Engel des Lichts (2.Korinther 11,14) und bietet sein Heilkräfte an. Wer sich darauf einlässt, erfährt okkulte Belastungen und Bindungen. Die Geister die Sie da rufen, werden Sie nur noch durch Jesus wieder los. In der Bibel warnt uns Gott vor Wahrsagerei, Zeichendeuterei, Hellseherei, geheimen Künsten, Bannungen und die Toten zu befragen (3.Mose 19,26, 5.Mose18,10-14). An solchen Praktiken nehmen wir Schaden, weil wir uns damit in den Bereich des Teufels begeben.
Bei der Therapie mit Heilsteinen kommen eine Vielzahl unterschiedlicher Edelsteine zur Anwendung, z.B. Amethyst, Tigerauge und Bernstein. Diese Heilsteine sollen kosmische Schwingungen an die behandelten Körperzonen abgeben und somit heilende Vorgänge in Gang setzen. Sie werden zur Therapie auch oft auf die Chakren (Erklärung siehe oben) gelegt. Die Schwingungsenergie der Heilsteine soll auch Seele und Geist positiv beeinflussen und Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Jedem Heilstein wird ein Organ oder Krankheit zugeordnet. Jeder Stein soll eine andere Wirkung haben. Bewertung aus christlicher Sicht Heilsteine haben keine Energien, es sei denn, Sie glauben daran und verleihen somit den Heilsteinen und damit okkulten spirituellen Kräften Macht. Heilsteine können nicht heilen oder Ihren Seelenzustand verbessern. Das muss aus christlicher Sicht abgelehnt werden. Homöopathie / Schüssler-Salzehierzu ein ausführlicher Beitrag von Eckart Haase: www.angedacht.eu/andacht30052008.html sowie ein Text von Hanspeter Nüesch: Umstrittene Homöopathie Wird die Homöopathie in der Niederpotenz angewandt und bleiben energetische, geistartige Wirkungswege außen vor, wäre die Homöopathie aus christlicher Sicht theoretisch in Ordnung. Da aber dieser geistartige Charakter sehr stark vertreten ist und die Homöopathie kaum von dieser Ansicht zu trennen ist, lehne ich die Homöopathie als Ganzes ab. Nach eingehender Prüfung führte ich noch einige Gespräche mit christlichen Kollegen, die die Homöopathie praktizieren. Ich war erstaunt, dass sich die Ansicht der „geistartigen Kräfte“ bis in die Köpfe und den Geist einiger Kollegen eingeschlichen hat. Auf meine Frage wie Mittel- und Hochpotenzen wirken können, erhielt ich von einigen die Antwort, dass es wohl „energetische Kräfte“ oder „Schwingungen“ sind. Energetische Kräfte und Schwingungen sind aber ein anderer Ausdruck für Geist. Wenn es keine Materie mehr ist, dann ist es Geist. Einige christliche Kollegen haben sich hier von einer esoterischen „Energie“ oder „Schwingung“, sprich Geist, auf sanftem Wege beeinflussen lassen. Zudem ist die Homöopathie wissenschaftlich widerlegt, auch wenn manche gerade das Gegenteil behaupten. Homöopathie ist Heilen mit Nichts. Lesen Sie dazu bitte das Kapitel „Heilen mit Nichts Warum helfen nutzlose Therapien?“. Hypnose Hypnose stammt von dem griechischen Wort „hypnos“ ab und bedeutet soviel wie Schlaf. Hypnose führt zu einem veränderten Bewusstseinszustand. Das Bewusstsein, Logik und Verstand werden reduziert die Emotionalität wird verstärkt. Bewertung aus christlicher Sicht Hypnose ist Manipulation und sollte auf jeden Fall nicht angewandt werden.
Die Kinesiologie ist ein Diagnose- und Therapieverfahren und geht davon aus, dass die Muskulatur in Verbindung mit den Meridianen (Erklärung siehe unter „Meridiantherapie), dem emotionalen Befinden (Psyche) und den inneren Organen steht. So sollen Krankheiten, Stress und andere emotionale Zustände sich auf den Energiefluss der Meridiane auswirken. Dadurch wiederum soll eine Auswirkung auf die Energieversorgung der Muskeln und damit ihrer momentanen Stärke erfolgen. Sie wurde von dem amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart in den 1960er-Jahren begründet. Bei der kinesiologischen Diagnostik, den Muskeltests, werden viele verschiedene Muskeln auf ihre Kraft getestet. Hält der jeweilige Muskel dem Widerstandstest des Therapeuten stand, so gilt er als stark und somit gilt auch das zugehörige Organ und der zugehörige Meridian als gesund. Wird der getestete Muskel als schwach bewertet, so geht der kinesiologische Therapeut davon aus, dass mit der Energieversorgung des Muskels etwas nicht stimmt und eventuell der Energiefluss des zugehörigen Meridians oder das zugehörige Organ nicht in Ordnung sind. Auch kann dies seelische, emotionale Ursachen haben. Zur Korrektur eines schwachen Muskels werden Zonen am Körper massiert, die mit dem Muskel in Verbindung stehen sollen. So z.B. „Neurolymphatische Punkte“ oder „neurovaskuläre Punkte“. Danach wird der als schwach getestete Muskel noch mal geprüft. Ist er immer noch zu schwach, wird der zugehörige Meridian ausgestrichen oder der Ursprung und Ansatz des Muskels massiert, solange bis der Muskel als stark getestet wird. Das Ziel der kinesiologischen Behandlung ist, dass alle Muskeln am Ende der Behandlung als stark getestet werden. Sind alle Muskeln stark, so ist der Körper im Gleichgewicht und somit gesund. Mit Hilfe der Kinesiologie werden auch Nahrungsmittel auf ihre Verträglichkeit hin überprüft. Bei der Austestung liegt der Patient meistens und das entsprechende Nahrungsmittel wird ihm auf das Brustbein in Höhe der Thymusdrüse gelegt. Danach erfolgt am Arm ein Muskeltest. Läst sich der ausgestreckte Arm des Patienten wegdrücken, so gilt das Nahrungsmittel als nicht geeignet für den Betroffenen. Läst sich der Arm nicht wegdrücken, so gilt das Nahrungsmittel als geeignet. Bei der Suche nach dem richtigen Medikament werden Patienten auch mithilfe der Kinesiologie ausgetestet, dabei wird dem Patienten ein Medikamentenfläschchen in die Hand gegeben und dann auch ein Muskeltest durchgeführt. Hält der Muskel stand, gilt das Medikament für den Patienten als das Richtige. Hält der Muskel nicht stand, werden verschieden Medikamente solange durchgetestet, bis bei einem Medikament der Widerstandstest positiv ausfällt. Bewertung aus christlicher Sicht Die kinesiologische Austestung ist auf jeden Fall abzulehnen, weil dabei ein Medium (Patient) befragt wird. Diese Informationen, die man bei der Austestung erhält sind spiritueller Natur. Der Patient und der Behandler begeben sich dabei in Empfängnisbereitschaft für spirituelle Informationen. Man begibt sich auf eine spirituelle Ebene. Das Austesten ist für mich gleichzusetzen mit Wahrsagerei und das verbietet uns Gott, weil er uns davor schützen will und wir keinen Schaden daran nehmen sollen. In der Bibel warnt uns Gott vor Wahrsagerei, Zeichendeuterei, Hellseherei, geheime Künste, Bannungen und die Toten zu befragen (3.Mose 19,26, 5.Mose18,10-14). Der Rest der Kinesiologie ist eigentlich aus christlicher Sicht in Ordnung, aber die Übergänge zu dem was nicht mehr gut ist sind sehr fließend und manchmal kaum voneinander zu trennen. Also lassen Sie es lieber gleich bleiben. Rein fachlich habe ich mit der Kinesiologie dahingehend ein Problem, dass es über den Körper verteilt viele, viele Zonen geben soll über die die Muskeln gestärkt werden sollen. Man muss einfach nur den richtigen „Schalter“ drücken und dann ist der Muskel wieder stark. Naturheilverfahren bei denen man irgendwelche Zonen oder Punkte bearbeiten muss, gibt es viele. Man muss also bei jeder Therapie die mit Zonen und Punkten arbeitet den richtigen „Schalter“ finden und dann funktioniert wieder alles. Das kann ich mir nicht vorstellen. Mehr dazu lesen Sie bitte weiter unten unter der Überschrift „Heilen mit Nichts Warum helfen nutzlose Therapien?“
Die Magnetfeldtherapie wurde schon im antiken Ägypten mittels magnetischen Metalls angewandt. In unsere Zeit wird die Magnetfeldtherapie über Spulen oder Matten angewandt, die an ein Steuergerät angeschlossen sind, über welches das Magnetfeld erzeugt und gesteuert wird. Das Magnetfeld soll hauptsächlich auf Körperzellen einwirken und diese positiv beeinflussen im Sinne einer Stoffwechselsteigerung. Funktionen in der Zelle wie Energiegewinnung, Stoffaustausch und Sauerstoffversorgung sollen dadurch verbessert werden. Die Magnetfeldtherapie wird auch von vielen Ärzten (Orthopäden) bei Verschleißerkrankungen (Arthrose) angewandt. Je nach Hersteller und Gerätevarianten wird die Magnetfeldtherapie auch als pulsierende Signaltherapie, Magnetresonanztherapie, Magnetfeldresonanztherapie oder Quantronmagnetresonanztherapie bezeichnet. Bewertung aus christlicher Sicht Ist in Ordnung
Mit den Händen ausgeführte Griffe und Techniken an Gelenken und Wirbelsäule zur Heilung von Beschwerden und Schmerzen sind in vielen Kulturen schon seit der Antike bekannt. In unserer Zeit ist die Manuelle Medizin eine Behandlung um blockierte oder in ihrer Bewegung eingeschränkte Gelenke manuell zu mobilisieren. Dabei wird auch durch sanftes Ziehen, Drücken und Verschieben auf die betroffenen Gelenke eingewirkt. Die umgebenden Weichteile, wie Muskeln, Sehnen und Bänder werden zum Teil auf ähnliche Weise mitbehandelt. Die Manuelle Medizin entstand aus der Chiropraktik und der Osteopathie und ist mit denen heute noch verwandt. Bewertung aus christlicher Sicht Ist in Ordnung
Die Meditation ist eine in vielen Kulturen und Religionen schon seit Jahrtausenden geübte spirituelle Methode um den Geist zu Ruhe zu bringen und neue Kräfte zu sammeln. Auch soll es das Bewusstsein erweitern. Bewertung aus christlicher Sicht Meditation ist von seiner Philosophie nicht zu trennen. Da geht es darum, den eigenen Geist zu stärken, Gott in sich zu entdecken und Energien und Kräfte in sich selbst zu entfalten. Das ist aus christlicher Sicht ein Weg der Selbsterlösung und muss deshalb abgelehnt werden. Weiter unten biete ich unter der Überschrift „Alternativen aus christlicher Sicht“ einige Alternativen an, die Sie stattdessen anwenden können.
Meridiane sind aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Bahnen in der Haut des menschlichen Körpers, in denen die Lebensenergie Qui (oder Chi) fließt. Alle Meridiane haben eine Organ- oder Organsystemzuordnung. Es gibt zwei Mittellinienmeridiane, das Zentral- und Gouverneurgefäß, die in der Körpermitte verlaufen, des Weiteren gibt es zwölf Hauptmeridiane. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte. Die Meridiane können durch verschiedene Therapiemaßnahmen beeinflusst werden um die Gesundheit zu erhalten bzw. diese wieder herzustellen. Die bekannteste Methode ist die Akupunktur. Weitere Methoden sind die Akupressur, die Farbmeridiantherapie, die Farbpunktur, die Akupunktmassage nach Penzel, die Elektroakupunktur nach Voll, die Moxibustion und die Meridian-Energie-Technik nach Franke. - Akupunktur Bei der Akupunktur werden Akupunkturnadeln aus Stahl, Silber oder Gold 1-2 mm in die Akupunkturpunkte eingestochen und für einige Zeit (ca. 10-30 Minuten) dort belassen. Die Auswahl, aus den vielen Hundert Akupunkturpunkten, fällt der jeweilige Behandler nach einer ausführlichen Befragung und Untersuchung des Patienten. Die Akupunktur ist mittlerweile gut erforscht. Der Wirkungsweg wird wie folgt beschrieben: 1. Die Akupunktur führt zur Bildung von körpereigenen morphinartigen Substanzen und Nervenüberträgersubstanzen. Diese Substanzen führen zur Schmerzstillung und zur psychischen Entspannung. 2. Die Akupunktur hat auch eine nervale Wirkung die zur Aktivierung von Schmerzkontrollmechanismen (Gate-Control-Theorie) führt. 3. Die Haut steht über Nerven mit inneren Organen und anderen Strukturen in Verbindung. Durch Reizung bestimmter Hautareale (Segmente) können Reflexwirkungen auf innere Organe oder andere Strukturen erzielt werden. 4. Die regulatorische bioelektrische Wirkung der Akupunktur bedeutet, dass jeder Nadelstich zu einem Informationsimpuls an den betroffenen Körperzellen führt und dieser Impuls auch an andere Körperzellen weitergegeben wird. Dies führt zu regulatorischen Vorgängen. - Akupressur - Shiatsu Die Akupressur ist auch ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wird aber auch in Japan (Shiatsu) angewandt. Bei der Akupressur werden die Akupunkturpunkte mit den Fingerkuppen leicht gedrückt. - Farbmeridiantherapie Diese Therapiemethode stammt nicht aus der TCM, sondern wurde von der Physiotherapeutin Christel Heidemann (1924-1998) entwickelt. Dabei werden kleine verschiedenfarbige Seidenstücke (ca. 1 Quadratzentimeter) mittels Pflaster auf die entsprechenden Akupunkturpunkte geklebt und dort für einige Tage belassen. Die Methode ist an die TCM angelehnt. · Farbpunktur Bei der Farbpunktur (nach Peter Mandel) werden gebündelte farbige Lichtstrahlen auf die jeweiligen Akupunkturpunkte gerichtet und für einige Minuten bestrahlt. Die Methode ist an die TCM angelehnt. - Akupunktmassage nach Penzel (APM) Die Methode wurde von dem deutschen Masseur Willy Penzel in den 1950er Jahren entwickelt und ist an der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) angelehnt. Es werden keine Akupunkturpunkte behandelt, sondern die einzelnen Meridiane werden mit einem kleinen Metallstift (Kugelschreibergröße) entlang ihres Verlaufs ausgestrichen. Je nach dem der Meridian angeregt oder gedämpft werden soll, wird er aufwärts oder abwärts ausgestrichen. - Elektroakupunktur nach Voll (EAV) Der Arzt Reinhard Voll (1909-1989) entwickelte mit dem Ingenieur Fritz Werner ein elektrisches Therapie- und Diagnosegerät mit dessen Hilfe Krankheiten und krankheitsauslösende Belastungen an den Akupunkturpunkten erkannt werden sollen. Zur Therapie werden die Akupunkturpunkte mit schwachem Impulsstrom behandelt. - Moxibustion (Moxa-Therapie, Moxen) Die Moxibustion ist Bestandteil der TCM, dabei werden bei der Akupunktur kleine Beifußfasern an den in der Haut steckenden Akupunkturnadeln abgebrannt. Der Akupunkturpunkt wird dabei erwärmt. - Meridian-Energie-Technik (MET) nach Franke Diese Methode ist noch sehr Jung und wurde 2003 von dem Dipl. Psychologe Rainer Franke und seiner Frau Regina Franke (Heilpraktikerin) begründet. Mit dieser Methode werden psychische Erkrankungen behandelt. Die Frankes sehen die Ursachen von psychischen Erkrankungen in einem unterbrochenen Energiefluss auf den Meridianen. Die Akupunkturpunkte werden mit den Fingerkuppen beklopft um so den Energiefluss wieder herzustellen. Fließt die Energie wieder frei, so fühlt sich der Mensch wieder wohl, belastende Emotionen wie Schuldgefühle und Ängste sollen dann behoben sein Bewertung aus christlicher Sicht Die Akupunktur wirkt weil die Haut mit Nadeln gereizt wird. Dies ist bei den anderen Meridiantherapien, außer der Moxibustion, nicht der Fall. Eine Therapie bei der mehrere kleine Stücke farbige Seide auf die Haut geklebt werden, kann nicht helfen. Ebenso bei der Farbpunktur bei der kleine gebündelte Lichtstrahlen auf einige Akupunkturpunkte gerichtet werden. Die APM und die EAV können meiner Meinung nach auch nicht helfen. Das ist heilen mit Nichts. Solange keine kosmischen Kräfte und Energien ins Spiel gebracht werden, sind diese Therapien aus christlicher Sicht in Ordnung Die Meridian-Energie-Technik (MET) nach Franke lehne ich ab, weil das nicht wirklich zu einer Heilung führen kann. Das ist Scharlatanerie und Hokuspokus. Mich ärgert, dass mit psychisch kranken Menschen, die nach jedem Strohalm greifen und die dringend solide Hilfe brauchen so ein Schindluder getrieben wird. Diese Therapie wird einem psychisch Kranken nicht gerecht.
Die Wurzeln der Ohrakupunktur liegen im alten China. Das Wissen um die reflektorischen Beziehungen bestimmter Ohrpunkte auf den menschlichen Organismus wurde hauptsächlich mündlich überliefert und gelangte im Laufe der Jahrhunderte von China über den Orient auch nach Europa. Die Ohrakupunktur geriet jedoch fast in Vergessenheit und wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts von dem französischen Arzt Paul Nogier wiederentdeckt. Er entwickelte in jahrelanger Arbeit die Grundlagen der Ohrakupunktur. Laienbehandler aus Afrika und Marseille halfen ihm anfangs dabei. Durch Publikationen und internationale Kongresse gelangten die Erkenntnisse Nogiers nach China. Dies führte dazu, dass die Chinesen sich auf ihre alte Tradition der Ohrakupunktur besannen und ihrerseits die Ohrakupunktur wiederbelebten. Sie entwickelten einen eigenen chinesischen Zweig der Ohrakupunktur. Die französisch westliche Schule, wie auch die chinesisch östliche Schule sind international anerkannt. Die Ohrakupunktur geht davon aus, dass der komplette Mensch, mit seinen Organen und Systemen, nochmals im verkleinerten Maßstab in der Ohrmuschel repräsentiert ist. Seine Organe und Systeme sind als Reflexzonen in den Ohrmuscheln präsentiert und werden mit Akupunkturnadeln behandelt. Die Akupunkturnadeln werden dabei 1-2 mm tief in die Ohrmuscheln eingestochen. Es werden reflektorische Wirkungen auf die Organe des Menschen (z.B. Knochen, Gelenke, Nerven, innere Organe usw.) erzielt. Die Heil- und Regenerationskraft des Organismus, der „innere Arzt“ wird dadurch angeregt, Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Bewertung aus christlicher Sicht Solange keine kosmischen Kräfte und Energien ins Spiel gebracht werden, ist diese Therapie aus christlicher Sicht in Ordnung.
|
BUCHTIPP: LICHTARBEIT - Der Weg ins Dunkel |
| © Copyright Eckart Haase |