Geschichte des Okkulten

Garten Eden, Rudolf Steiner, Franz Bardon, Beatles bis in die aktuelle Zeit

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5D-Aufstieg, Erwachen, hohe Schwingung, Lichtarbeit – die moderne Spiritualität wirkt neu und modern. Doch ihre Wurzeln reichen weit zurück, bis in den Garten Eden.

Die Geschichte des Okkulten – von Eden bis zum 5D-Aufstieg

5D-Aufstieg, Erwachen, hohe Schwingung, Lichtarbeit: Die moderne Spiritualität gibt sich neu, jung und fortschrittlich. Doch wer ihre Spuren zurückverfolgt, landet bei uralten Ideen – und am Ende im Garten Eden. Dieser Beitrag zeichnet die Linie nach: von der ersten Verheißung der Schlange über Babylon, Ägypten, Hermes Trismegistos, Theosophie und Rudolf Steiner bis zu den Beatles und dem heutigen „Aufstieg in die fünfte Dimension“.

Titelgrafik: Die Geschichte des Okkulten – von Eden bis zum 5D-Aufstieg, mit Prediger 1,9
„Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne. Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.“Prediger 1,9–10

Dieser Artikel beruht auf unserem ausführlichen Video-Interview mit Charlie, der sich seit Jahren mit esoterischer und okkulter Literatur beschäftigt – nicht als Praktizierender, sondern um die Strategie des Feindes zu verstehen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet das ganze Gespräch hier:

Zum Video: Steiner, Beatles, Smaragdtafel – Die geheimen Wurzeln des New Age ▶ Video ansehen: Die geheimen Wurzeln des New Age

1. Am Anfang: die Verheißung der Schlange

Die Geschichte des Okkulten beginnt nicht in einem Tempel, nicht in einer Loge und nicht in einem Buch – sie beginnt in einem Garten. Gott hatte dem Menschen alles gegeben und nur eines verboten. Und genau dort setzt die Schlange an:

„Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Mit nichten werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“1. Mose 3,4–5
Grafik: Ihr werdet sein wie Gott – 1. Mose 3,4–5
Die erste und älteste Verheißung des Okkulten: Erkenntnis, Unsterblichkeit und Gottgleichheit.

In diesen wenigen Sätzen steckt bereits das ganze Programm, das sich durch die folgenden Jahrtausende zieht. Die Schlange sät Zweifel am Wort Gottes („Hat Gott wirklich gesagt?“, V. 1). Sie leugnet das Gericht („Mit nichten werdet ihr sterben!“). Sie verspricht geheimes Wissen („eure Augen werden aufgetan“). Und sie lockt mit der Selbstvergottung („ihr werdet sein wie Gott“).

Behalten Sie diese vier Punkte im Kopf. Wir werden ihnen in jeder Station dieser Geschichte wieder begegnen – nur in anderen Kleidern, mit anderen Namen und anderen Begriffen.

2. Babel, Babylon und Ägypten

Babel: „Machen wir uns einen Namen“

Kurz nach der Flut wiederholt sich das Muster im Großen. Die Menschen wollen einen Turm bauen, „dessen Spitze an den Himmel reiche“ – nicht um Gott zu ehren, sondern um sich selbst groß zu machen:

„Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns einen Namen, daß wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde!“1. Mose 11,4

Babel – später Babylon – wurde zum Inbegriff einer Religion, die nach oben steigen will. Hier blühten Sterndeutung, Tierkreis, Beschwörungen und Zauberei. Der Prophet Jesaja verspottet Babylon später für seine „Himmelszerleger“ und „Sternebeschauer“, die das Volk doch nicht retten können (Jesaja 47,13). Die Astrologie, die heute in jeder Zeitschrift steht, hat hier eine ihrer Wurzeln.

Ägypten: Thot und die Zauberer des Pharao

Auch in Ägypten begegnet uns das Okkulte. Als Mose vor den Pharao tritt, kontern dessen Zauberer mit ihren eigenen Künsten:

„Da berief auch der Pharao die Weisen und die Zauberer; und auch sie, die Schriftgelehrten Ägyptens, taten also mit ihren Zauberkünsten.“2. Mose 7,11

Die Ägypter verehrten den Gott Thot als Herrn der Schrift, der Weisheit und der Magie. Diese Figur wird uns noch einmal begegnen: Die Griechen setzten ihn später mit ihrem Götterboten Hermes gleich. Aus dieser Verschmelzung entstand „Hermes Trismegistos“, der „dreimal größte Hermes“ – die Leitfigur der gesamten westlichen Geheimlehre.

Gott selbst hat Israel vor all diesen Praktiken ausdrücklich gewarnt. Die Liste in 5. Mose 18 liest sich wie ein Katalog dessen, was heute auf Esoterikmessen angeboten wird:

„Es soll keiner unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier, oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für Jehova ist ein jeder, der diese Dinge tut […]“5. Mose 18,10–12
Zeitstrahl: Von Eden über Babel, Ägypten, Upanishaden, Gnosis und Smaragdtafel bis Mesmer
Zeitstrahl I: von Eden bis zur Aufklärung.

3. Der Osten: „Das Selbst ist göttlich“

Etwa zwischen 800 und 500 vor Christus entstanden in Indien die ältesten Upanishaden. Ihre Kernlehre lautet: Atman ist Brahman – das innerste Selbst des Menschen ist eins mit dem göttlichen Weltgrund. Wer das erkennt, ist erlöst.

Hier haben wir die Verheißung aus Eden in philosophischer Form: Der Mensch muss nicht zu Gott umkehren – er muss nur erkennen, dass er selbst göttlich ist. Aus diesem Gedankenkreis stammen auch die Lehren von Karma und Reinkarnation, also die Vorstellung, dass die Seele immer wieder geboren wird, bis sie sich selbst erlöst hat. Im Westen lehrten Pythagoras und Platon ähnlich eine Seelenwanderung.

Die Bibel setzt dem eine klare Grenze entgegen:

„Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht […]“Hebräer 9,27

Nicht viele Leben, sondern eines. Nicht Selbsterlösung durch Erkenntnis, sondern Gericht – und Gnade für den, der sie annimmt. Das ist der entscheidende Unterschied, den man im Hinterkopf behalten muss, wenn diese östlichen Begriffe im 19. Jahrhundert massenhaft in den Westen strömen.

4. Gnosis und Hermes Trismegistos

In den ersten Jahrhunderten nach Christus entstand eine Bewegung, die der jungen Gemeinde schwer zu schaffen machte: die Gnosis (griechisch für „Erkenntnis“). Ihre Grundgedanken:

  • Im Menschen steckt ein göttlicher Funke, gefangen in der Materie.
  • Befreit wird er nicht durch Gnade, sondern durch geheimes Wissen, das nur Eingeweihte erhalten.
  • Der Schöpfergott des Alten Testaments galt vielen Gnostikern als niederer, unwissender „Demiurg“.
  • Manche Gruppen, wie die Ophiten (von griechisch ophis = Schlange), verehrten sogar die Schlange aus dem Paradies als Befreierin, die den Menschen die Erkenntnis brachte.

Das ist 1. Mose 3 auf den Kopf gestellt: Der Verführer wird zum Wohltäter, Gott zum Unterdrücker. Die Kirchenväter sahen den Ursprung der Gnosis bei Simon dem Zauberer, von dem schon die Apostelgeschichte berichtet:

„Ein gewisser Mann aber, mit Namen Simon, befand sich vorher in der Stadt, der Zauberei trieb und das Volk von Samaria außer sich brachte, indem er von sich selbst sagte, daß er etwas Großes sei; welchem alle, vom Kleinen bis zum Großen, anhingen, indem sie sagten: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt.“Apostelgeschichte 8,9–10

Paulus warnt Timotheus ausdrücklich vor der „fälschlich sogenannten Kenntnis“ – im Griechischen steht dort genau das Wort gnosis:

„O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, indem du dich von den ungöttlichen, eitlen Reden und Widersprüchen der fälschlich sogenannten Kenntnis wegwendest.“1. Timotheus 6,20

Zur gleichen Zeit entstanden die Schriften des Corpus Hermeticum, die dem legendären Hermes Trismegistos zugeschrieben wurden. Sie lehren den Aufstieg der Seele durch die Himmelssphären zurück zum Göttlichen – ein Gedanke, der im heutigen „Aufstieg“ fast unverändert weiterlebt.

5. Die Smaragdtafel: „Wie oben, so unten“

Kaum ein Text hat die westliche Esoterik so geprägt wie die Smaragdtafel (Tabula Smaragdina). Der Legende nach wurde sie im Grab des Hermes Trismegistos gefunden, eingraviert in eine Tafel aus Smaragd. Tatsächlich stammt die älteste bekannte Fassung aus arabischen Quellen des späten 8. oder frühen 9. Jahrhunderts. Ab dem 12. Jahrhundert wurde sie ins Lateinische übersetzt und zum Grundtext der Alchemie. Sogar Isaac Newton fertigte eine eigene Übersetzung an.

Der berühmteste Satz lautet sinngemäß: „Was oben ist, ist wie das, was unten ist.“ Daraus wurde die bekannte Formel „Wie oben, so unten“, die Helena Blavatsky im 19. Jahrhundert populär machte. Ein weiterer Satz: „Sein Vater ist die Sonne, seine Mutter der Mond.“

Grafik: Die Smaragdtafel des Hermes Trismegistos – Licht oder Blendwerk? Mit Kolosser 2,8
Geheimwissen, das den Menschen zum Göttlichen erheben will – dieselbe Verheißung wie im Garten.

Mikrokosmos und Makrokosmos

Hinter „Wie oben, so unten“ steht die Lehre von Mikrokosmos und Makrokosmos: Der Mensch spiegelt das Universum, und wer das eine beherrscht, beeinflusst das andere. Darauf beruhen Astrologie, Alchemie und die Medizin des Paracelsus. Das 1908 erschienene Buch „Kybalion“ machte daraus das „Prinzip der Entsprechung“ und das „Prinzip der Schwingung“ – und von dort führt ein direkter Weg zum heutigen „Gesetz der Anziehung“ und zum Bestseller „The Secret“ (2006).

Doch wenn oben und unten gleich sind, verschwimmt der Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf. Die Bibel sagt das Gegenteil:

„Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht Jehova. Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“Jesaja 55,8–9

Vorsicht, Verwechslungsgefahr

Wer heute von „den Smaragdtafeln“ spricht, meint oft gar nicht den mittelalterlichen Text, sondern ein ganz anderes Buch: „Die Smaragdtafeln des Thot, des Atlanters“ von Maurice Doreal (1898–1963). Doreal behauptete, er habe die Tafeln 1925 in der Cheops-Pyramide gefunden und übersetzt. Das Buch handelt von Atlantis, Geheimwissen und Aufstieg und ist heute in der Esoterik- und Verschwörungsszene weit verbreitet. Mit der historischen Smaragdtafel hat es nur den Namen gemeinsam.

Vergleich: Tabula Smaragdina und die Smaragdtafeln des Thot von Maurice Doreal
Zwei Texte, ein Name: die mittelalterliche Tabula Smaragdina und Doreals Buch aus dem 20. Jahrhundert.

6. Mittelalter, Renaissance und Geheimbünde

Im Mittelalter lebte das okkulte Erbe in Alchemie, Astrologie und der jüdischen Mystik der Kabbala weiter, deren Hauptwerk, der Sohar, um 1280 entstand. Die Kabbala wurde später von christlichen und nichtchristlichen Okkultisten übernommen und umgedeutet.

Einen gewaltigen Schub erhielt die Geheimlehre in der Renaissance: 1463 übersetzte Marsilio Ficino im Auftrag von Cosimo de’ Medici das Corpus Hermeticum ins Lateinische. Hermes Trismegistos galt nun als uralter Weiser, dessen Weisheit angeblich sogar älter als Mose sei. Es folgten Agrippas „Okkulte Philosophie“ (1533) und Paracelsus. Zwischen 1614 und 1616 erschienen die Rosenkreuzer-Manifeste, die von einer geheimen Bruderschaft mit uraltem Wissen kündeten.

In den 1770er-Jahren lehrte der Arzt Franz Anton Mesmer den „animalischen Magnetismus“: Eine unsichtbare Lebensenergie durchströme alles und könne durch Handauflegen gelenkt werden. Das ist ein direkter Vorläufer vieler heutiger „Energie“-Heilmethoden. 1848 begann in den USA mit den Fox-Schwestern der Spiritismus – der Versuch, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Genau davor warnt die Schrift:

„Und wenn sie zu euch sprechen werden: Befraget die Totenbeschwörer und die Wahrsager, die da flüstern und murmeln, so sprechet: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll es für die Lebenden die Toten befragen? Zum Gesetz und zum Zeugnis! Wenn sie nicht nach diesem Worte sprechen, so gibt es für sie keine Morgenröte.“Jesaja 8,19–20

7. Blavatsky und die Theosophie

Der eigentliche Wendepunkt kam 1875: In New York gründeten Helena Petrovna Blavatsky und Henry Steel Olcott die Theosophische Gesellschaft. Ihr Motto: „Keine Religion ist höher als die Wahrheit.“ Alle Religionen galten darin als Ausdruck einer einzigen, geheimen Urweisheit.

Blavatsky verband westliche Hermetik mit östlichen Lehren. 1882 verlegte sie den Sitz der Gesellschaft nach Adyar in Indien. Über die Theosophie gelangte fast das gesamte Vokabular des heutigen New Age in den Westen: Karma, Reinkarnation, Chakren, Astralwelt, Akasha-Chronik, aufgestiegene Meister. 1893 sprach außerdem Swami Vivekananda auf dem Weltparlament der Religionen in Chicago – Yoga und Vedanta wurden im Westen bekannt.

Der „Lichtbringer“ beim Namen genannt

Besonders aufschlussreich ist, wen diese Bewegung selbst als Lichtbringer betrachtete. In ihrem Hauptwerk „Die Geheimlehre“ (1888) deutete Blavatsky die Schlange aus 1. Mose 3 positiv, als Bringerin von Erkenntnis. Und sie war nicht die Einzige, die den „Lichtbringer“ offen beim Namen nannte:

JahrWerWas
1887Helena Blavatskygründet in London die Zeitschrift „Lucifer“
1903/04Rudolf Steinergibt die Zeitschrift „Luzifer“ heraus, dann „Lucifer-Gnosis“
1922Alice und Foster Baileygründen die „Lucifer Publishing Company“, 1925 umbenannt in „Lucis Publishing Company“
1966Anton LaVeygründet in San Francisco die „Church of Satan“

Fairerweise muss man sagen: Die Theosophen verstanden „Luzifer“ als positive Gestalt, die dem Menschen Verstand und Erkenntnis bringt. Doch genau darin liegt die Umkehrung. Der Name „Lucifer“ stammt aus der lateinischen Bibelübersetzung (Vulgata) von Jesaja 14,12 – einer Stelle über den gefallenen „Glanzstern“, der sich über Gott erheben wollte:

„Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du, du sprachst in deinem Herzen: ‚Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben, und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.‘“Jesaja 14,12–14

„Hinaufsteigen“, „mich gleichmachen dem Höchsten“ – das ist exakt die Sprache des heutigen „Aufstiegs“. Den wahren Morgenstern nennt die Bibel dagegen beim Namen:

„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.“Offenbarung 22,16
Tabelle: Lucifer, Luzifer, Lucis – Blavatsky, Steiner, Bailey und LaVey, mit Jesaja 14 und Offenbarung 22,16
„Lichtbringer“: Die Gründer der modernen Esoterik nannten ihn selbst beim Namen.

8. Rudolf Steiner und die „höheren Welten“

Rudolf Steiner (1861–1925) war zunächst Philosoph und Goethe-Forscher. Ab 1902 leitete er die deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Als die Theosophen um Annie Besant den jungen Inder Jiddu Krishnamurti als kommenden „Weltlehrer“ ausriefen, kam es 1912/13 zum Bruch, und Steiner gründete die Anthroposophische Gesellschaft. Sein Erbe ist bis heute sehr präsent: Waldorfschulen, Demeter-Landwirtschaft, Weleda, anthroposophische Medizin und Eurythmie.

Rudolf Steiner und sein Buch Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
Rudolf Steiner und sein Schulungsbuch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“

Eine Anleitung zur Einweihung

Sein Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“ erschien zuerst 1904/05 als Aufsatzreihe – in seiner Zeitschrift „Lucifer-Gnosis“. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur „Geistesschulung“ in drei Stufen: Vorbereitung, Erleuchtung, Einweihung. Steiner beschreibt dort die Entwicklung der „Lotusblumen“ – geistiger Wahrnehmungsorgane, die nichts anderes sind als die Chakren der indischen Lehre. Der Schüler begegnet dem „Hüter der Schwelle“, einem Geistwesen am Übergang zur geistigen Welt. Und Steiner behauptete, in der „Akasha-Chronik“ lesen zu können, einem angeblichen geistigen Weltgedächtnis.

Fast alles, was heute in Kursen über „Erwachen“, Chakren-Arbeit, „Akasha-Readings“ und höheres Bewusstsein angeboten wird, steht hier bereits in Grundzügen. Steiner lehrte außerdem, Christus sei ein „Sonnengeist“ – ein Gedanke, der im heutigen „Christusbewusstsein“ weiterlebt.

Die „fünfte Dimension“ – schon 1905

In Vorträgen über die „vierte Dimension“ (Gesamtausgabe Band 324a) ordnete Steiner die geistigen Welten den Dimensionen zu: Die Astralwelt sei die vierte Dimension, das „Devachan“ – ein theosophischer Begriff für die Geisterwelt – die fünfte und sechste, unterteilt in „Rupa“ und „Arupa“, Sanskrit für „Form“ und „formlos“. Wer heute vom „Aufstieg in die 5D“ spricht, bewegt sich also auf einem Pfad, den die Theosophie vor über hundert Jahren angelegt hat.

Tabelle: Steiners Dimensionen – Astralwelt, Devachan, Rupa und Arupa
Steiners Dimensionen-Lehre: theosophisch und indisch geprägt.
„Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.“Kolosser 2,8
Zum Nachdenken: Viele Eltern schicken ihre Kinder auf Waldorfschulen oder greifen zu anthroposophischen Heilmitteln, ohne den geistigen Hintergrund zu kennen. Nicht jede Lehrkraft ist Anthroposoph – aber es lohnt sich, das Fundament zu prüfen, auf dem eine Einrichtung steht.

9. Magie im 20. Jahrhundert

Parallel zur Theosophie entwickelte sich die praktische Magie weiter. 1888 wurde in London der „Hermetic Order of the Golden Dawn“ gegründet. Aus seinem Umfeld ging Aleister Crowley (1875–1947) hervor, der bekannteste Okkultist des 20. Jahrhunderts. Er nannte sich selbst „The Great Beast 666“ und verkündete als Grundgesetz seiner Lehre: „Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.“ Magie definierte er sinngemäß als die Kunst, Veränderung im Einklang mit dem eigenen Willen herbeizuführen.

Im deutschsprachigen Raum wurde Franz Bardon (1909–1958) aus Troppau prägend. Seine Bücher – darunter „Der Weg zum wahren Adepten“ und „Die Praxis der magischen Evokation“, also der Anrufung von Geistwesen – sind bis heute Standardwerke der Hermetik. Seine Schüler hielten ihn für die letzte Wiederverkörperung des Geistes von Hermes Trismegistos.

Magie heißt heute anders

Wer heute durch eine Esoterikabteilung geht, findet kaum das Wort „Magie“. Doch die Praktiken sind dieselben geblieben – nur die Namen haben sich geändert:

Vergleich: klassische Magie und heutige Esoterik – Evokation und Channeling, Zauberformel und Manifestieren
Aus Beschwörung wird Channeling, aus der Zauberformel das „Manifestieren“.

Das „Manifestieren“ ist Crowleys Definition im modernen Gewand. Reiki wird durch „Einweihungen“ mit geheimen Symbolen weitergegeben, ganz wie bei Bardon. Und der „Core-Schamanismus“, den Michael Harner ab 1980 populär machte, führt mit Trance-Reisen, Krafttieren und Räucherritualen direkt in die Geisterwelt. Die Christen in Ephesus wussten, was mit solchen Dingen zu tun ist:

„Viele aber von denen, welche vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten den Wert derselben und fanden ihn zu fünfzigtausend Stück Silber.“Apostelgeschichte 19,19

10. Alice Bailey und das „New Age“

Die Engländerin Alice Bailey (1880–1949) kam aus der Theosophie und schrieb zwischen 1919 und 1949 rund zwei Dutzend Bücher. Diktiert habe sie ihr diese ein Meister namens Djwhal Khul, „der Tibeter“. Bailey verbreitete den Begriff „New Age“ und kündigte das Erscheinen eines kommenden „Weltlehrers“ an, den sie den „Christus“ nannte. 1948 erschien ihr Buch „Die Wiederkunft Christi“ – gemeint war nicht Jesus von Nazareth, sondern eine Gestalt namens Maitreya.

Mit Bailey nahm auch die Lehre von den „aufgestiegenen Meistern“ Gestalt an: eine Hierarchie von Geistwesen, die die Menschheit angeblich lenken. Schon Blavatskys Briefe ihrer „Mahatmas“ waren 1885 im sogenannten Hodgson-Bericht als Fälschungen eingestuft worden – auch wenn eine Nachprüfung 1986 die damalige Handschriftenanalyse in Frage stellte. In den 1930er-Jahren kamen mit der „I AM“-Bewegung weitere „Meister“ hinzu, etwa Saint Germain. Und Sanat Kumara, der „Herr der Welt“, soll von der Venus gekommen sein – dem Planeten, der lateinisch „Lucifer“, Morgenstern, heißt.

Tabelle: Aufgestiegene Meister – Morya, Koot Hoomi, Djwhal Khul, Sanat Kumara, Saint Germain, Maitreya
Die „aufgestiegenen Meister“ – und wer sie in die Welt brachte.

Jesus selbst hat genau vor solchen verborgenen „Christussen“ gewarnt:

„Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. […] Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; Siehe, in den Gemächern! so glaubet nicht.“Matthäus 24,24.26
„Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.“2. Korinther 11,14

11. Die 60er: Age of Aquarius und die Beatles

Was bis dahin in kleinen Zirkeln, Logen und Lesegesellschaften gepflegt wurde, wurde in den 1960er-Jahren zur Massenkultur. Musik, Drogen und indische Gurus brachten die Esoterik der Theosophen in Millionen Wohnzimmer.

Das „Wassermann-Zeitalter“

Das Lied „Aquarius“ aus dem Musical „Hair“ (Off-Broadway 1967, Broadway 1968) verkündete das Anbrechen des „Age of Aquarius“. Die Fassung „Aquarius/Let the Sunshine In“ der Band The 5th Dimension stand 1969 sechs Wochen auf Platz 1 in den USA. Schon der Bandname klingt wie ein Programm.

Dahinter steht ein astrologisches Weltbild: Der Frühlingspunkt wandert in rund 2.000 Jahren durch ein Tierkreiszeichen. Das zu Ende gehende Zeitalter gilt als „Fische-Zeitalter“ und wird oft mit dem Christentum gleichgesetzt – der Fisch war ein frühes Erkennungszeichen der Christen. Das kommende „Wassermann-Zeitalter“ soll Einheit, Frieden und erwachtes Bewusstsein bringen. Die unausgesprochene Botschaft: Die christliche Ära ist vorbei. Der Psychiater C. G. Jung hatte darüber schon 1951 in seinem Buch „Aion“ geschrieben.

Tabelle: Der Soundtrack des Wassermann-Zeitalters 1966 bis 1970 – Beatles, Hair, Rolling Stones, The 5th Dimension
Der Soundtrack des Wassermann-Zeitalters, 1966 bis 1970.

Die Rolle der Beatles

Keine Band hat diesen Wandel so geprägt wie die Beatles:

  • 1966: In „Tomorrow Never Knows“ verarbeitete John Lennon Timothy Learys LSD-Handbuch „The Psychedelic Experience“, das auf dem Tibetischen Totenbuch beruht. Im selben Jahr sagte Lennon, die Beatles seien „populärer als Jesus“.
  • 1967: Auf dem Cover von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ ist unter anderem Aleister Crowley zu sehen, dazu C. G. Jung, Gurus aus der Kriya-Yoga-Linie Paramahansa Yoganandas und eine Figur der Hindu-Göttin Lakshmi.
  • 1968: Die Beatles reisten nach Rishikesh in Indien zum Maharishi Mahesh Yogi. Die „Transzendentale Meditation“ wurde dadurch weltbekannt.
  • 1970: George Harrisons „My Sweet Lord“ geht im Refrain in das Hare-Krishna-Mantra über.
Plattencover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band mit Markierungen: Sri Yukteswar Giri, Aleister Crowley, C. G. Jung und Lakshmi
Das Cover von „Sgt. Pepper“ (1967) mit Markierungen: Sri Yukteswar Giri, Aleister Crowley, C. G. Jung und die Hindu-Göttin Lakshmi. Cover: © Apple Corps / EMI.

Dazu kamen die Rolling Stones mit „Their Satanic Majesties Request“ (1967) und „Sympathy for the Devil“ (1968). Das Woodstock-Festival 1969 trug den Untertitel „An Aquarian Exposition“. Und mit Timothy Learys Parole „Turn on, tune in, drop out“ wurde der Drogenrausch zum spirituellen Weg erklärt.

„Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden.“2. Timotheus 4,3–4

12. Vom New Age zum 5D-Aufstieg

Von den 60ern führt eine gerade Linie bis in die Gegenwart. 1962 entstanden in den USA das Esalen-Institut und in Schottland die Findhorn-Gemeinschaft – Zentren der neuen Spiritualität. Ein überraschender Vordenker war der französische Jesuit und Paläontologe Pierre Teilhard de Chardin (1881–1955). Er lehrte eine Evolution des Bewusstseins hin zu einem „Omega-Punkt“. Marilyn Ferguson nannte ihn in ihrem Buch „Die sanfte Verschwörung“ (1980), dem Manifest des New Age, einen der wichtigsten Wegbereiter.

Zeitstrahl: Von Spiritismus 1848 über Theosophie, Steiner, Bailey, Beatles und New Age bis zum 5D-Aufstieg heute
Zeitstrahl II: von 1848 bis heute.

1987 rief José Argüelles zur „Harmonischen Konvergenz“ auf, einer weltweiten Meditation für den Bewusstseinssprung. 2006 machte „The Secret“ das „Gesetz der Anziehung“ zum Massenphänomen. Rund um das Jahr 2012 und das angebliche Ende des Maya-Kalenders erwarteten viele einen globalen „Aufstieg“. Die Hypnotherapeutin Dolores Cannon popularisierte das Modell von der „Neuen Erde“ und dem Übergang von 3D über 4D nach 5D.

Was heute gelehrt wird

  • 3D steht für Materie, Angst und Ego, 4D für den Übergang, 5D für Liebe, Einheit und „hohe Schwingung“.
  • Menschen werden zu „Lichtarbeitern“, „Starseeds“ oder „Indigokindern“, die beim Aufstieg der Erde helfen.
  • Man „erhöht seine Schwingung“, „aktiviert“ seine DNA und „erwacht“ zu seinem göttlichen Selbst.
  • Die „Neue Erde“ entsteht durch kollektiven Bewusstseinswandel.

Die Begriffe sind neu, die Ideen nicht. In der Physik ist eine Dimension eine geometrische Größe, keine Bewusstseinsstufe – die Esoterik leiht sich nur das Wort, wie schon Steiner 1905. Und die „Neue Erde“ ist aus der Bibel entliehen, wird dort aber von Gott geschaffen, nicht vom Menschen „erschwungen“:

„Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.“2. Petrus 3,13

Warum immer die Sonne?

Ein auffälliges Merkmal zieht sich durch alle Stationen: die Verehrung der Sonne. Ra und Aton in Ägypten, Schamasch in Babylon, Surya in Indien, Mithras und „Sol Invictus“ in Rom. Heute begegnet sie uns im Sonnengruß des Yoga (Surya Namaskar, „Gruß an Surya“, den hinduistischen Sonnengott), im „Solarplexus-Chakra“, im „solaren Logos“ der Theosophie und in Steiners „Sonnengeist“. Selbst die Smaragdtafel sagt: „Sein Vater ist die Sonne.“ Die Bibel dagegen macht die Sonne zum Geschöpf, nicht zum Gott:

„[…] und daß du deine Augen nicht zum Himmel erhebest und die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, sehest und verleitet werdest und dich vor ihnen bückest und ihnen dienest […]“5. Mose 4,19
„Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“Johannes 8,12

13. Der rote Faden: vier Lügen, ein Ursprung

Blicken wir zurück: Babylon und Ägypten, Upanishaden und Gnosis, Hermes Trismegistos und die Smaragdtafel, Blavatsky und Steiner, Crowley und Bailey, die Beatles und der 5D-Aufstieg. So unterschiedlich diese Stationen wirken, sie folgen alle demselben Muster – dem Muster aus dem Garten Eden.

Die StrategieEden (1. Mose 3)Esoterik heuteAntwort der Bibel
1. Zweifel säen„Hat Gott wirklich gesagt?“„Die Bibel ist verfälscht, nur ein Weg unter vielen“„Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17,17)
2. Gericht leugnen„Mit nichten werdet ihr sterben!“Reinkarnation, Karma, „der Tod ist nur ein Übergang“„einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebr 9,27)
3. Geheimwissen versprechen„eure Augen werden aufgetan“Erleuchtung, Erwachen, drittes Auge, GnosisIn Christus sind „alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“ (Kol 2,3)
4. Selbstvergottung„ihr werdet sein wie Gott“„Du bist göttlich“, „Ich bin“, 5D-Aufstieg„Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein“ (Jes 43,10)
Grafik: Die Strategie der Schlange damals und heute – Zweifel, Gericht leugnen, Geheimwissen, Selbstvergottung
Die Strategie der Schlange hat sich seit Eden nicht geändert.

Ist die moderne Spiritualität also satanisch gesteuert? Die Bibel unterscheidet hier sorgfältig. Viele Menschen in der Esoterik suchen aufrichtig nach Sinn, Heilung und Gott – sie sind nicht unsere Feinde, sondern oft Getäuschte. Unser Kampf richtet sich nicht gegen sie:

„Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.“Epheser 6,12

Doch die Macht hinter der Täuschung ist real. Paulus fürchtete, dass es den Gläubigen gehen könnte wie Eva:

„Ich fürchte aber, daß etwa, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, also auch euer Sinn verderbt und abgewandt werde von der Einfalt gegen den Christus.“2. Korinther 11,3
Warnsignale im Alltag: Wenn ein Kurs, ein Buch oder eine Methode verspricht, dass Sie durch Technik, Energie oder geheimes Wissen höher steigen, „erwachen“ oder Ihr „göttliches Selbst“ entdecken – dann begegnet Ihnen die alte Verheißung aus Eden. Das gilt auch, wenn christliche Begriffe verwendet werden. Prüfen Sie: Steht Jesus Christus im Mittelpunkt, der Mensch geworden ist, für unsere Sünden starb und auferstand? Oder ein „Christusbewusstsein“, eine Kraft, ein Erlebnis?
„Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.“1. Johannes 4,1

14. Der Ausweg: Jesus Christus

Die Esoterik sagt: Erlöse dich selbst. Steige auf. Erkenne deine Göttlichkeit. Das Evangelium sagt das genaue Gegenteil – und gerade darin liegt die Befreiung. Nicht der Mensch steigt zu Gott auf, sondern Gott ist in Jesus Christus zum Menschen herabgestiegen:

„Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.“Philipper 2,5–8

Die Schlange versprach: „Ihr werdet sein wie Gott.“ Jesus, der Gott war, wurde Mensch und ging ans Kreuz. Dort hat er die Mächte besiegt, die hinter all dem stehen. Wer in der Esoterik gefangen ist, muss nicht höher steigen – er darf umkehren und sich beschenken lassen:

Grafik: Der Weg in die Freiheit – Erkennen, Bekennen, Brücken abbrechen, Jesus vertrauen, Widerstehen, frei leben
Sechs Schritte in die Freiheit – mit Bibelstellen.
  1. Erkennen: Gott öffnet die Augen, „auf daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott“ (Apostelgeschichte 26,18). Das ist die wahre Erleuchtung.
  2. Bekennen: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1. Johannes 1,9).
  3. Brücken abbrechen: Wie die Christen in Ephesus: Karten, Amulette, Kristalle, Bücher und Apps entsorgen und Kontakte zu „Geistführern“ bewusst beenden (Apostelgeschichte 19,19).
  4. Jesus vertrauen: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“ (Johannes 14,6).
  5. Widerstehen: „Unterwerfet euch nun Gott. Widerstehet dem Teufel, und er wird von euch fliehen“ (Jakobus 4,7).
  6. Frei leben: „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein“ (Johannes 8,36).
„Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.“2. Korinther 5,17

Es gibt nichts Neues unter der Sonne – mit einer einzigen Ausnahme: das neue Leben, das Gott in Jesus Christus schenkt. Das ist nicht der nächste Schritt auf der Leiter des Aufstiegs, sondern ein Geschenk für jeden, der nicht mehr selbst hinaufsteigen will:

„Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“Matthäus 11,28

Das ganze Interview auf YouTube

Dieser Artikel fasst die Themen unseres zweistündigen Gesprächs mit Charlie zusammen. Im Video gehen wir auf jede Station ausführlich ein – mit vielen weiteren Hintergründen, Zitaten und Abbildungen.

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In Teil 2 geht es um die „aufgestiegenen Meister“, Engel und „Torhüter“, die Agenda hinter dem Ganzen – und den Weg in die echte Freiheit. Abonnieren Sie den Kanal „Achtung Lichtarbeit“, um ihn nicht zu verpassen.

Alle Bibelzitate: Elberfelder Übersetzung 1905 (gemeinfrei). Geschichtliche Angaben nach dem Stand der allgemein zugänglichen Forschung; Zitate aus esoterischen Werken sinngemäß wiedergegeben.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Vera

    Perfekt, gleich bei Facebook geteilt🙏😍🥳

    Danke, Herr Jesus Christus für die Befreiung, welche ich durch Dich erfahren durfte😇🙏

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